Wurzellos, aber nicht richtungslos – warum ich losgereist bin

Im Oktober 2024 habe ich meine Wohnung untervermietet, mein Leben in eine Tasche (und den Keller meiner Mietwohnung) gepackt und mich auf den Weg gemacht.

Nicht, weil ich wusste, wohin ich will – sondern weil ich spürte, dass ich raus muss, um näher bei mir anzukommen.

Ich bin in Thailand gestartet – in einer intensiven, transformierenden Zeit, in der ich mein 200h Yoga Teacher Training gemacht habe. Ich war körperlich erschöpft, aber innerlich aufgewühlt wach.

Dann ging es weiter durch Malaysia, nach Singapur, über Java nach Bali. So viele Eindrücke, Kulturen, Begegnungen – aber auch so viele stille Abende, an denen ich mehr Fragen als Antworten hatte.

Danach: Neuseeland. Drei Monate allein, mit meinem eigenen Auto, meinem kleinen zu Hause auf vier Rädern, auf Strassen, die manchmal einsam und meistens atemberaubend waren. Ich habe dort gelernt, mit der Stille zu leben – und sie zu schätzen.

Inzwischen bin ich in Australien angekommen.

Und ich spüre: Ich habe einige Antworten gefunden.

Aber ich merke auch, dass ich eine kleine Pause brauche – eine Pause vom ständigen Unterwegssein, vom immer Weiterziehen.

Diese Reise wird je länger je mehr mehr als Sightseeing.

Sie ist eine Bewegung nach aussen – und gleichzeitig eine Rückkehr zu mir selbst.

Zwischen Fernweh und Identität, zwischen dem Wunsch nach Freiheit und dem Bedürfnis nach innerem Ankommen.

Mit Rootless Journey teile ich ab jetzt Gedanken, Begegnungen und Herausforderungen – für alle, die sich manchmal ebenso „rootless“ fühlen, und dennoch wissen, dass Wachstum gerade im Dazwischen geschieht. 🌿

Schön, dass du hier bist.

Vielleicht sind wir alle ja gar nicht so allein, wie wir manchmal glauben.



Eine Antwort zu „Wurzellos, aber nicht richtungslos – warum ich losgereist bin”.

  1. […] „Wurzellos, aber nicht richtungslos – warum ich losgereist bin“Über den Moment des Aufbruchs, das erste Loslassen und die Suche nach etwas, das ich noch nicht benennen konnte.→ Hier lesen […]

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